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Der Ölmarkt bleibt auch seit Wochenbeginn von Schwankungen geprägt. Nach einer zwischenzeitlichen Beruhigung Ende der vergangenen Woche rückten die geopolitischen Risiken im Nahen Osten erneut in den Fokus. Neue Spannungen mit gegenseitigen Angriffen USA – Iran, sorgten zum Wochenstart für steigende Rohölnotierungen. Nach Abschuss eines US-Militärhubschraubers, bombardierte das US-Militär Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Iran.
Trotz dieser neuen Eskalation reagierte der Ölmarkt nur verhalten. Ein unmittelbares Friedensabkommen scheint nicht in Sicht, so dass durch die Verknappung am Ölmarkt weiterhin Aufwärtspotential vorhanden ist. Dies könnte im dritten Quartal durch eine witterungsbedingte höhere Nachfrage am Markt, gerade bei Heizöl zu steigenden Preisen führen. Neben dem reinen Rohölpreis spielt vor allem Gasöl – das wichtigste Vorprodukt für Heizöl und Diesel – eine entscheidende Rolle. Änderungen an den internationalen Märkten für Mitteldestillate werden häufig mit Verzögerung an die Endkunden weitergegeben.
Für Verbraucher bleibt die Lage damit schwer kalkulierbar. Einerseits könnten weitere diplomatische Fortschritte zu fallenden Preisen führen, andererseits können neue Eskalationen im Nahen Osten jederzeit wieder deutliche Aufschläge auslösen.

| Bereich | Schlusskurs 08.06.2026 |
Schlusskurs 09.06.2026 |
Startkurs heute 10.06.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 10.06.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
132,81 | 130,11 | 128,96 | -0,9 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
94,84 | 90,14 | 91,90 | 2,0 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1545 | 1,1544 | 1,1546 | 0,0 % | ![]() |

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