Fördermittel

Was Ölheizungsbesitzer jetzt wissen sollten
und warum kein Grund zur Sorge besteht!

Das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung ist beschlossene Sache. CO2-Steuer, neue Förderprogramme, höhere Pendlerpauschale... Viele Veränderungen stehen in den kommenden Jahren an. Vor allem Besitzer von Ölheizungen sind verunsichert.

Wissenswertes und Antworten auf Ihre Fragen haben wir für Sie zusammengefasst.

Können wir unsere Ölheizung weiterhin betreiben?

Ja, Ihre bestehende Ölheizung können Sie weiter nutzen. Auch über das Jahr 2026 hinaus. Das Klimaschutzprogramm enthält kein Nutzungsverbot von Ölheizungen.

Dürfen künftig Ölheizungen eingebaut werden?

Ja, das ist erlaubt. Bis Ende 2025 können Sie Ihren alten Ölkessel gegen ein neues, effizientes Öl-Brennwertgerät austauschen. Solch eine Modernisierungsmaßnahme lohnt sich, denn damit können Sie Ihren Heizöl-Verbrauch um bis zu 30 Prozent senken. Ab 2026 sollen Ölheizungen nur noch eingebaut werden dürfen, wenn sie als Hybridheizungen erneuerbare Energien mit einbinden. Das kann zum Beispiel eine Solaranlage fürs Warmwasser sein.

Bekomme ich noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?

Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Fördergelder. Finanziell unterstützt wird dabei der Einbau der erneuerbaren Komponente, wie Solarthermie oder Photovoltaik. Für reine Brennwertheizungen gibt es keine Fördergelder mehr.

Mit Öl heizen. Auch nach 2025. Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Sie haben Wärme auf Vorrat im Haus und können Heizöl kaufen, wenn die Preise niedrig sind
  • Sie heizen mit einer bewährten, sicheren Energie
  • Öl-Vorräte sind weltweit ausreichend vorhanden
  • Mit einer Ölheizung bleiben Sie unabhängig von Leitungen und Netzen
  • Mit einer modernen Ölheizung heizen Sie aufgrund der hohen Effizienz sparsam, umweltschonend und wirtschaftlich
  • Eine Ölheizung ist sehr langlebig
  • Durch den Einsatz neuer synthetischer Brennstoffe haben Ölheizungen langfristig eine klimaneutrale Perspektive

Unser Tipp: Ein effizientes Öl-Brennwertgerät bleibt auch in Zukunft eine gute Wahl. Wenn Sie modernisieren möchten, überlegen Sie in Ruhe, was für Ihr Zuhause das Richtige ist. Gern beraten wir Sie.

Heizöl-Preistrend

(Stand 13:00 Uhr 20.10.2020)
20.10.2020
Preise steigend
+0,49%
19.10.2020
Preise steigend
+0,76%
18.10.2020
Preise steigend
+0,03%

News

(13.10.2020) Die Einführung einer CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung lässt Heizölpreise zum 01.01.2021 steigen
  Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung sieht bis zum Jahr 2030 vor, die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990 um 52 % zu reduzieren. In Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes und speziell des Brennstoffhandelsgestzes wird ab 1.01.2021 eine CO2-Umlage auf die... [mehr]
(20.10.2020) Heizöltanks: Ölschlamm beeinträchtigt die Anlagensicherheit
Rund 5 Millionen Heizöltanks sind in Deutschland in Betrieb. Die wiederkehrende Prüfpflicht gilt zwar nur für Erdtanks und für oberirdische Tankanlagen mit einer Füllmenge ab 10.000 Litern, in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten für Tanks ab 1.000 Litern.... [mehr]
(16.10.2020) Leichter Preisanstieg für Pellets im Oktober
Berlin, 16. Oktober 2020. Der Preis für Holzpellets hat im Oktober im Bundesdurchschnitt unmerklich angezogen. Laut Deutschem Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) kostet eine Tonne (t) 227,36 EUR, bei Abnahme von 6 t. Das sind 1,8 Prozent mehr als im September und 8 Prozent weniger als... [mehr]