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Die Ölpreise haben bislang nur verhalten auf die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten reagiert. Marktteilnehmer bewerten die kurzfristigen Auswirkungen des US-Militäreinsatzes als begrenzt, da Venezuela trotz großer Ölreserven derzeit kaum Einfluss auf das globale Ölangebot hat. Aufgrund maroder Infrastruktur und politischer Isolation trägt das Land weniger als ein Prozent zur weltweiten täglichen Ölproduktion bei.
Investoren richten ihren Blick vor allem auf die mittel- bis langfristigen Perspektiven. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die venezolanische Ölproduktion mit Hilfe großer US-Ölkonzerne wiederbeleben zu wollen. Eine erfolgreiche Stabilisierung und Reaktivierung der Förderung würde jedoch erhebliche Investitionen erfordern und könnte erst über einen längeren Zeitraum zu einem zusätzlichen Angebot führen.
Unabhängig von Venezuela gehen Experten davon aus, dass das globale Ölangebot im Jahresverlauf weiter steigen dürfte. Die OPEC+ hatte ihre Förderung im vergangenen Jahr schrittweise ausgeweitet, was wesentlich zum jüngsten Preisverfall beigetragen hat. Vor diesem Hintergrund wurde beschlossen, das Ölangebot im ersten Quartal zunächst nicht weiter zu erhöhen. Diese Linie wurde von Vertretern des Förderkartells zuletzt bestätigt.

| Bereich | Schlusskurs 03.01.2026 |
Schlusskurs 04.01.2026 |
Startkurs heute 05.01.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 05.01.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
96,81 | 96,81 | 98,15 | 1,4 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
60,20 | 60,20 | 60,39 | 0,3 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1746 | 1,1746 | 1,1684 | -0,5 % | ![]() |

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