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Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gefallen und zeitweise auf den niedrigsten Stand seit 2021 gesunken. Anleger richten ihren Blick vor allem auf die Ukraine-Gespräche, da ein mögliches Friedensabkommen zu einer Lockerung der Sanktionen und damit zu zusätzlichen russischen Öllieferungen führen könnte. Dies würde das ohnehin bestehende Überangebot am Ölmarkt weiter verschärfen. Unterstützt wurde der Abwärtsdruck durch schwache Konjunkturdaten aus China, die Zweifel an der globalen Ölnachfrage verstärkten. Die chinesische Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze wuchsen so langsam wie seit Monaten nicht mehr, was auf eine Abkühlung der Wirtschaft hindeutet. Eine schwächere Nachfrage in China, dem weltweit größten Ölverbraucher, belastet die Preise zusätzlich, zumal der zunehmende Einsatz von Elektrofahrzeugen den Ölverbrauch dämpft. Versorgungsängste, etwa durch die Beschlagnahmung eines venezolanischen Öltankers durch die USA, konnten diese Faktoren nicht ausgleichen. Händler verweisen darauf, dass hohe schwimmende Lagerbestände und steigende chinesische Käufe aus Venezuela die Marktauswirkungen begrenzen.
Auch die Heizölpreise bewegen sich weiter abwärts. Es scheint jedoch so, dass die meisten Heizölkunden bereits Ihren Bestand für die kommenden Feiertage gesichert haben. Bei den meisten Lieferanten ist eine reguläre Lieferung aufgrund der Lieferfristen sowieso erst im nächsten Jahr möglich.

| Bereich | Schlusskurs 14.12.2025 |
Schlusskurs 15.12.2025 |
Startkurs heute 16.12.2025 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 16.12.2025 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
94,95 | 94,60 | 93,96 | -0,7 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
61,27 | 60,36 | 60,14 | -0,4 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1730 | 1,1747 | 1,1751 | 0,0 % | ![]() |
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