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Die Ölpreise sind am Dienstag nach drei Verlusttagen in Folge erneut gefallen, da Spekulationen über mögliche weitere Fördererhöhungen der OPEC+ im Dezember die Sorge vor einem Überangebot verstärkten. Händler reagierten damit auf die Aussicht auf ein größeres Angebot, während gleichzeitig die Nachfrageaussichten durch den Handelsstreit zwischen den USA und China gedämpft bleiben.
In der Vorwoche hatten Brent und WTI noch die stärksten Preissteigerungen seit Juni verzeichnet, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Lukoil und Rosneft verhängt hatte. Diese führten kurzfristig zu einem Preissprung, da Marktteilnehmer mit Lieferengpässen gerechnet hatten. Inzwischen gehen Analysten jedoch davon aus, dass die Sanktionen nur begrenzte Auswirkungen auf den globalen Ölfluss haben werden, da Überkapazitäten bestehen. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte zudem vor einem möglichen Überschuss am Weltmarkt im kommenden Jahr.
Investoren richten den Blick nun auf das für Donnerstag geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea, das neue Impulse für die Handelsgespräche und damit auch für die Ölnachfrage bringen könnte.
Die extremen Preissteigerungen beim Rohöl in der letzten Woche haben sich auch auf den Heizölpreis ausgewirkt. Im Vergleich zum Röhölpreis verharrt dieser jedoch auf dem hohen Niveau, welches für Käufe derzeit nicht attraktiv ist.

| Bereich | Schlusskurs 26.10.2025 |
Schlusskurs 27.10.2025 |
Startkurs heute 28.10.2025 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 28.10.2025 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
100,55 | 101,29 | 101,32 | 0,0 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
66,59 | 65,79 | 65,53 | -0,4 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1625 | 1,1637 | 1,1663 | 0,2 % | ![]() |

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