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Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach den jüngsten Verlusten stabilisiert, bleiben jedoch unter Druck durch Sorgen über ein Überangebot und eine schwächere Nachfrage infolge des anhaltenden Handelsstreits zwischen den USA und China. Am Montag waren die Preise auf den niedrigsten Stand seit Anfang Mai gefallen, was vor allem auf die Eskalation der Handelskonflikte und die daraus resultierenden Konjunkturrisiken zurückzuführen ist. Sowohl bei der US-Sorte WTI als auch bei der Nordseesorte Brent sind die kurzfristigen Lieferpreise niedriger sind als langfristige – ein Zeichen für reichliches Angebot und nachlassende Nachfrage.
Die OPEC+ setzen ihre Förderausweitungen fort, wodurch Experten auch für die kommenden Jahre mit einem deutlichen Angebotsüberschuss rechnen. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) könnte der globale Überschuss bis 2026 fast 4 Millionen Barrel pro Tag erreichen. Goldman Sachs erwartet für das vierte Quartal 2026 einen Brent-Preis von rund 52 US-Dollar je Barrel, hält aber eine vorübergehende Stabilisierung aufgrund saisonaler Lageraufbauten und starker Diesel-Nachfrage für möglich. Auch die US-Bank Citigroup prognostiziert in der aktuellen Studie, einen Ölpreis von 50 Dollar je Barrel. Hier wird eine Entspannung im Ukraine-Krieg als Voraussetzung genannt.
Insgesamt bleiben die Märkte von Vorsicht geprägt, da sowohl Überangebotsängste als auch geopolitische Unsicherheiten das Sentiment bestimmen.

| Bereich | Schlusskurs 19.10.2025 |
Schlusskurs 20.10.2025 |
Startkurs heute 21.10.2025 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 21.10.2025 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
94,73 | 94,94 | 94,85 | -0,1 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
61,06 | 60,64 | 60,88 | 0,4 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1675 | 1,1655 | 1,1635 | -0,2 % | ![]() |

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