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Positive Klimaeffekte durch Waldumbau (02.10.2025)
Das DEPI berichtete bereits im Juni 2023 von einer Studie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ("KlimaHolz") welche in verschiedenen Szenarien berechnet, wie der deutsche Wald am meisten bis zum Jahr 2050 und bis 2100 zum Klimaschutz beitragen kann.
Die zentralen Ergebnisse für Deutschland wurden dort wie folgt zusammengefasst:
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Holznutzung steigert die CO2-Leistung des Waldes! Es ist jetzt sinnvoll, die CO2-Pumpe Wald anzuwerfen!
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Holzbau und bewährte, effiziente, saubere Holzenergie können jetzt noch die stärkste Substitutionsleistung für fossile Bau- und Brennstoffe entfalten. Genug Rohstoff für alle ist da.
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Die Wälder müssen für die Herausforderungen des Klimawandels umgebaut werden: Nadelwälder müssen sehr schnell zu Mischwäldern werden. Gleichzeitig sollten einige alte Laubwälder aber auch behutsam verjüngt und mit Nadelbäumen ergänzt werden. Mehr Mischwälder stärken auch die Biodiversität.
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Mischwälder aus Laub- und Nadelbäumen sind stabiler ggü. Gefahren des Klimawandels.
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Alters- und sortengemischte Wälder nehmen mehr CO2 auf als ältere Monokulturen.
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Holznutzung und Biodiversität gehen Hand in Hand! · Nutzung von Laubwäldern kann anfangs auch zum Klimaschutz beitragen, bei Erreichen einer defossilisierten Wirtschaft dann Fokus auf CO2-Speicherung direkt im Wald legen.
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„Urwälder“, also stillgelegte Wälder, können sogar zur CO2-Quelle werden und zur Klimaerhitzung beitragen! Das Risiko für massive Schäden und Totalausfälle ist hier deutlich höher.
- Holzverwendung und -verarbeitung sowie Holzenergie schaffen regionale Wertschöpfung
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Im idealen Szenario mit aktivem Waldumbau (3) können ab jetzt bis 2050 kumulativ 2 Gigatonnen CO2eq zusätzlich eingespart werden. Das unterstützt ein schnelleres Erreichen der Klimaziele. Der Wald ist nicht nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv!
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Holz aus dem Waldumbau und Reststoffe ersetzen fossile Energieträger.
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Gleichzeitig wird in langlebigen Holzprodukten CO2 gespeichert.
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5 Mio. t Pellets/Jahr allein aus heimischen Sägenebenprodukten/ Reststoffen können problemlos bereitgestellt werden. Dazu kommen 17 Mio. t aus nicht-sägefähigem Holz – und perspektivisch – auch aus Waldrestholz.
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Hackschnitzel aus Waldrestholz und Ernterückständen stehen anfangs durch den Waldumbau und wahrscheinlich auch als Schadholz vermehrt zur Verfügung. In den Folgejahren erreichen dann auch die neuen Bestände das Alter zur Durchforstung und damit zur Bereitstellung von Waldrestholz aus der Waldpflege.
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Auch über 2050 hinaus bleibt die finale Klimaschutzleistung sehr wahrscheinlich bestehen – in den Szenarien 1 und 2 nimmt sie hingegen ab, v.a. beim Nadelholz. Der Wald kann sogar aufgrund von Totalausfällen (Waldbrände, Schädlinge) zur Kohlenstoffquelle werden!

Quelle: https://depi.de/studie-klima-holz
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