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Laut der Auswertung der ista, einem Abrechner für Heizkosten, sind die Heizkosten für das Jahr 2024 für viele Mieter stark gestiegen, vor allem für Fernwärmekunden, die in einer 70-m²-Wohnung im Schnitt 1.055 Euro zahlen mussten – rund 225 Euro mehr als 2023. Grund dafür ist das Auslaufen der Energiepreisbremsen und der Mehrwertsteuersenkung für Gas und Fernwärme. Während Heizölkunden von gesunkenen Preisen profitierten, stiegen die Kosten für Gas moderat. Viele Mieter sind schlecht über ihren Energieverbrauch informiert – 72 % erhalten keine monatlichen Verbrauchsdaten, obwohl sie laut Gesetz Anspruch darauf haben. Laut einer Umfrage würden 51 % sparsamer heizen, wenn sie tägliche Informationen über ihren Verbrauch bekämen. ista-CEO Hagen Lessing fordert, dass die Politik Verbrauchern tagesaktuelle Daten verpflichtend zugänglich machen sollte, um bewussteres Heizen zu ermöglichen. Die Fernwärmepreise steigen besonders stark, da sie aus verschiedenen Energieträgern bestehen und Preisänderungen zeitverzögert ankommen. Heizöl bleibt preissensitiv gegenüber dem Weltmarkt, aber auch vom Kaufzeitpunkt abhängig. Das ista Heiz-O-Meter zeigt, dass die Deutschen in der aktuellen Heizsaison trotz gestiegener Preise nicht weniger geheizt haben als im Vorjahr. Einsparungen von nur 1 Grad Raumtemperatur könnten laut ista bereits 6 % Kosten senken – bei steigendem COâ‚‚-Preis werden solche Maßnahmen zunehmend wichtiger.
Quelle: https://www.ista.com/de/ueber-uns/pressebereich/heizkosten-bilanz-2024-fernwaerme-rund-30-prozent-teurer-als-im-vorjahr/
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