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Nach dem starken Abwärtstrend seit Wochenbeginn haben sich die Ölpreise zum Ende der Woche etwas stabilisiert. Aber die Woche endet mit Verlusten von fast fünf Prozent. Die Ölpreise stehen auch weiterhin unter dem Druck der Handelskonflikte, ausgelöst durch die Zollpolitik der USA. Kürzlich eingeführte Zölle wurden teilweise befristet wieder ausgesetzt. Für Marktanalysten ist es schwer, bei dieser Unberechenbarkeit, Vorhersagen zu treffen. Doch durch die Annahme, dass diese Handelspolitik die Weltwirtschaft negativ beeinflussen wird, geht man davon aus, dass eine geringere Nachfrage nach Rohöl die Folge sein wird. Die letzten aus China veröffentlichten Wirtschaftsdaten zeigten, dass der Außenhandel bereits verhalten ins neue Jahr gestartet war.
Heizölkunden dürfte der aktuelle Trend freuen, da auch der Heizölpreis diese Woche stark gesunken ist. Da die Prognosen aber eher in Richtung weiterer Preisnachlässe gehen, sollte von übereilten Käufen abgesehen werden. Eine genaue Marktbeobachtung ist dann aber unerlässlich, da die Zeiten sehr volatil sind. Die für April von der OPEC+ angekündigte schrittweise Erhöhung der Fördermengen, könnte den Markt weiter sättigen, was normalerweise zu sinkenden Preisen führt.

| Bereich | Schlusskurs 05.03.2025 |
Schlusskurs 06.03.2025 |
Startkurs heute 07.03.2025 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 07.03.2025 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
100,58 | 99,53 | 98,88 | -0,7 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
70,02 | 69,58 | 69,53 | -0,1 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,0677 | 1,0821 | 1,0824 | 0,0 % | ![]() |

Heizöl-Preistrend
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