Newsarchiv


T├ťV Rheinland: Mangelhafte Holzpellets k├Ânnen Heizungen besch├Ądigen (13.08.2019)

Holzpellets nur von bekannten Quellen kaufen / Sicheres Heizen mit zertifizierter Ware /
Trocken lagern, gemeinsam bestellen

Geringe Betriebskosten und eine gute Klimabilanz: In Deutschland gehen immer mehr Holzpellet-Heizungen in Betrieb. Für den reibungslosen Betrieb der Heizanlagen ist die Qualität der Holzpellets entscheidend. Entsprechen die Pellets nicht der internationalen Norm ISO 17225-2:2014-09, besteht die Gefahr, dass die Heizleistung sinkt und im schlimmsten Fall die Heizung Schäden davonträgt.

"Verbraucher sollten ihre Pellets keinesfalls aus anonymen Quellen kaufen. Gerade bei Online-Schnäppchen unbekannter Herkunft besteht die Gefahr, dass die Ware die Heizung schädigt und dann nicht mehr reklamiert werden kann", sagt Fanny Saß, Expertin für die Zertifizierung von Holzpellets bei DIN CERTCO, einem Tochterunternehmen von TÜV Rheinland. Der Name des Herstellers und das Produktionsjahr sollten in jedem Fall bekannt sein. Ist das Produkt zusätzlich nach DINplus oder ENplus zertifiziert, richten die Pellets keine Schäden in der Heizung an.

Staubentwicklung beim Befüllen vermeiden

Holzpellets dürfen nur aus unbehandelten Holzresten wie Hackschnitzeln und Säge- oder Hobelspänen gepresst werden. Lediglich die Zugabe von maximal zwei Prozent Stärke oder Melasse als Presshilfsmittel sind zugelassen. "Bei der Zertifizierung der Ware prüfen wir, ob zum Beispiel Schadstoffe wie Blei oder Quecksilber enthalten sind und wie hoch der sogenannte Feinanteil ist", erklärt die Expertin. "Ein zu hoher Feinanteil trägt zu einer stärkeren Verrußung des Ofens bei, wovon auch die Sichtscheibe betroffen sein kann." 

Feuchtigkeit macht Pellets unbrauchbar

Auch die Verbraucher haben einen wichtigen Anteil am reibungslosen Betrieb ihrer Holzpellet-Heizung, beispielsweise hinsichtlich der richtigen Pellet-Lagerung. "Es ist wichtig, Feuchtigkeit komplett auszuschließen", sagt Saß. Selbst bei kurzfristiger Befeuchtung quellen die Pellets auf und sind sofort unbrauchbar. Auch die Größe des Lagers kann von Bedeutung sein. Da die Lieferkosten relativ hoch sind, empfehlen sich größere Bestellungen, um Kosten zu sparen. Alternativ kann es sich rechnen, beispielsweise mit den Nachbarn gemeinsame Bestellungen aufzugeben.

Quelle: T├ťV Rheinland

Zurück zur Übersicht

Heiz÷l-Preistrend

(Stand 13:00 Uhr 20.08.2019)

News

(21.08.2019) Heiz├Âlpreise aktuell: Fallende US-├ľllagerbest├Ąnde lassen Roh├Âl- und Heiz├Âlpreise steigen
Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen zum Tagesschluss am Dienstag gegenüber dem Schlussstand vom Vortag mit... [mehr]
(21.08.2019) Holzpellets bleiben im August g├╝nstig
Der Pelletpreis im August ist im Vergleich zum Vormonat stabil. Er stieg leicht um 0,8 Prozent. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet, kostet eine Tonne Pellets im Schnitt 238,70 EUR (Abnahmemenge 6 Tonnen (t)). Das entspricht einem Kilopreis von 23,87 Cent und... [mehr]
(20.08.2019) ADAC: Benzin und Diesel im Norden g├╝nstiger als im S├╝den
Wie bereits im Juli tanken Autofahrer deutschlandweit im Stadtstaat Bremen am günstigsten: Ein Liter Super E10 kostet hier durchschnittlich 1,385 Euro und damit 5,7 Cent weniger als im teuersten Bundesland Sachsen-Anhalt (1,442 Euro). Für einen Liter Diesel müssen Autofahrer in... [mehr]