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Zwischen Konjunktursorgen und abnehmenden Reserven (28.07.2021)

Konnte man letzte Woche Montag noch die Hoffnung haben günstiger den Heizöltank füllen zu können, zeigte sich schon in der Wochenmitte, dass daraus wohl vorerst nichts wird. Auch die Prognosen für die folgenden Tage schwankten zwischen Konjunktursorgen und abnehmenden Reserven. Wie gestern bekannt wurde, sind laut Daten des American Petroleum Institute, die Lagerbestände der US-Amerikaner um mehr als 4,7 Millionen Barrel Rohöl und 6,2 Millionen Barrel Benzin zurückgegangen. In der Ferienzeit steigt der Benzinverbrauch in den USA traditionell stark an. Offizielle Lagerdaten stehen allerdings noch aus, so dass deren Bekanntgabe sogar noch mehr Druck auf die Preise ausüben könnte.

Dem entgegen stehen Konjunkturängste durch die sich weiter ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus, weite Teile Europas verzeichnen wieder stark ansteigende Infektionszahlen, so dass erneute Einschränkungen wohl nicht mehr ganz auszuschließen sind. Auch wenn diese Entwicklungen von den Markt Akteuren mittlerweile deutlich weniger pessimistisch betrachtet werden, schreiten doch auch Impfkampagnen immer weiter voran.

Zur Stunde liegen am heutigen Mittwoch, die Preise für ein Barrel bei der Nordsee-Sorte Brent bei 74,81 $ und bei der amerikanischen Sorte WTI bei 72,05 $. Wer unbedingt Heizöl braucht, kann vielleicht die Option einer Sammelbestellung mit dem ein oder anderen Nachbarn in Erwägung ziehen – größere Bestellmengen profitieren von zusätzlichen Mengenrabatten.

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Heizöl-Preistrend

(Stand 13:00 Uhr 20.09.2021)
20.09.2021
Preise steigend
+0,25%
19.09.2021
Preise steigend
+0,09%
18.09.2021
Preise steigend
+0,31%

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